Jutta Germann

Mit meinem Mann Dirk und unserer Labradorhündin Maggie wohne ich in Blaubeuren am Rande der schwäbischen Alb. Das trifft sich gut, da wir sehr gerne lange Spaziergänge mit unserem Hund bei fast jedem Wetter machen!

 

Nachdem ich 1984 am Ende einer „Drogenkarriere“ angelangt war und mein Dasein als sinnlos empfand,  erzählte mir im Herbst 1984 ein guter Freund, dass Jesus Christus existiert und dass er mich frei machen könnte, wenn ich ihm mein ganzes Leben übergeben würde. Das war für mich ein ziemlicher Kampf und dauerte einige Monate, bis ich bereit war, diesen Schritt zu wagen. Dann allerdings erlebte ich Gottes Kraft ganz real und wurde ohne therapeutische Maßnahmen und Entzugserscheinungen frei von einer mehrjährigen Heroin- und Tablettenabhängigkeit. Das brachte mich zum Staunen.

 

Um mehr von diesem Gott zu entdecken, besuchte ich von 1984 – 1987 die Bibelschule des Gospel Life Centers (damals „Wort des Glaubens“) in Feldkirchen bei München und arbeitete anschließend mehrere Jahre im dortigen Verlag (Übersetzung von Büchern und Texten englisch/deutsch, Lektorat und Stilkorrektur, kreative Textgestaltung:  Videodrehbücher, Kinderhörspielkassette und Kindergeschichten (Audio/Video), Liedtexte, umfangreiches Lehrkonzept für Kinder, journalistische Moderationstexte und Interviews als Bestandteil von Musik- und Jugendvideos, Mitwirkung bei verschiedenen Informationsbroschüren).

 

Während dieser Zeit war ich aktiv im sogenannten „Gefängnis-Team“  des Gospel Life Centers, d.h. wir veranstalteten in Zusammenarbeit mit dem jeweils zuständigen Pfarrer Gottesdienste für die Insassen und berichteten über unsere eigenen Erfahrungen mit Gott.

 

Seit 2004 bin ich angestellt bei „Liebe in Aktion“ e.V. als rechte Hand des Missionsleiters Peter Schneider. Diese Aufgabe ist interessant, vielseitig und herausfordernd. Ziel ist, Menschen in verschiedenen Ländern, hauptsächlich in Afrika, die Nachricht zu bringen, dass Jesus rettet und heilt, und ihnen gleichzeitig praktische Hilfe zu geben. So sind viele Kliniken, Schulen, Kindergärten und ein Ausbildungszentrum für Straßenkinder entstanden.

 

Mein erstes Kinderbuch habe ich für meinen Neffen Joshua geschrieben, der es mit großem Eifer x-mal gelesen, abgeschrieben und –gezeichnet hat. Diese kindliche Begeisterung hat mich angespornt, zwei weitere Bücher zu schreiben. Die Idee, die dahinter steckt, ist, eine biblische Wahrheit in eine spannende Geschichte mit Humor und Tiefgang zu verpacken, die sowohl Kinder als auch Erwachsene verstehen. Das vierte Buch "Sepp Sandler" ist im August 2020 fertig geworden.

 

Inzwischen haben schon viele Kinder meine Bücher liebgewonnen, und ich bekomme immer wieder überraschende Rückmeldungen.

 

Eine Bekannte erzählte mir, dass ihr kleiner Enkel, der an ADHS erkrankt ist, oft nicht einschlafen könne. Wenn das der Fall sei, würde er sie oft auffordern: „Oma, bitte lies mir Liese Mecker vor!“ Dann würde er ganz ruhig werden und einschlafen. Sollte sie aber eine Seite überschlagen, würde er es sofort reklamieren: „Oma, du hast etwas vergessen!“ Er könne den Text schon auswendig, sagte sie.  

 

Joshua malt Bilder für das Buch "Liese Mecker"
Joshua malt Bilder für das Buch "Liese Mecker"

Meine Kinderbücher

 

„Es ist ein Vergnügen, die ersten Worte einer Geschichte zu schreiben,

man weiß nie so recht, wohin sie einen führen werden…!“


Beatrix Potter, erfolgreichste Kinderbuchautorin ihrer Zeit in England (1866 – 1943)